Für mich sind Dahlien die ungeschlagenen Spätsommer Blumen schlecht hin. Alles an ihnen markiert für mich den bevorstehenden Herbst. Wenn ich an den Dahlien rieche, sie abschneide und in eine Vase stelle, dann bringt ihr intensiver Geruch (Vor allem das Laub duftet stark) alle Erinnerungen an den nahenden Herbst mit sich. Schon im Garten meiner Eltern waren Dahlien für mich die Pflanzen, die das Ende des Gartenjahres markiert haben. Lange wartet man darauf, dass aus den Knollen Pflanze werden und ist die Blüten endlich da sind ist es auch schon meist Mitte bis Ende August. Ich weiß, es gibt auch Dahlien, die bereits im Juli zu blühen beginnen. Aber solche gab es bei uns im Garten damals nicht. So sind es für mich eben Spätsommer-Blümchen geworden :-)
Oft war es so, dass der erste Nachtfrost die Dahlien komplett dahin gerafft hat. Man war ich da traurig, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen! War es nicht der Frost, dann hat meine Mutter die Dahlien irgendwann mit all den andere Pflanzen abgeschnitten. Jedesmal auf´s Neue hat das bei mir für Unmut gesorgt. Das lag aber rückblickend gar nicht so sehr an den Dahlien, sondern viel mehr an der Tatsache, dass es dann kein zurück mehr gibt und das Gartenjahr vorüber ist. Eine Tatsche die ich einfach nie akzeptieren möchte.

Damit ihr im kommenden Jahr ebenfalls eure Dahlien-Liebe entdeckt will ich euch die Knolle heute mal ein wenig genauer vorstellen!

Dahlia

Obacht – Dahlien sind nicht winterhart
Ganz ehrlich, das ist die aller ober wichtigste Info überhaupt! Glaubt mir, ihr sollte es nicht ausprobieren, die Knollen im Boden zu lassen. Manchmal ist man ja auch mal ein fauler Gärtner und gibt nicht so viel auf den Rat der Bücher und Experten… zumindest bin ich ab und an so 😉 Das ging bei mir im warmen Würzburg zwar ein paar Jahre gut, aber im letzten Winter hat es meine wunderschöne Dahlie dahin gerafft, denn ich habe sie natürlich nicht ausgegraben. Nicht nur die Kälte kann daran schuld sein. Falls es extrem nass ist fangen die Dahlien-Knollen an zu faulen. Was übrigens auch sein kann ist dass sich Wühlmäuse an den leckeren Knollen zu schaffen machen.

Von April bis Oktober ist Dahlienzeit
Ab April – oder in sehr kalten Gegenden erst ab Mitte Mai – dürfen die Dahlien in den Boden. Dazu braucht ihr kein tiefes Loch buddeln. Es reicht, wenn die Knollen wenige Zentimeter unter der Erde liegen. Dann noch eine Portion frischen Kompost dazu und schon bald sprießt das erste grün. Bevor die  Blütenstängel sehr hoch werten freuen sich die Dahlien über eine kleien Stütze und mögen es, wenn sie an einem Holzstab angebunden werden. Stehen sie in voller Blüte geht es an die Pflege. Wie bei allen Blühpflanzen ist das regelmäßige abschneiden der verwelkten Blüten das A&O. So kommen viele neue Blüten nach.
Geht es auf den Winter zu, dann alles Grün abschneiden und die Knollen mit einer Grabgabeln unversehrt aus dem Boden holen. Gelagert werden sollten die Dahlien an einen kühlen trocknen Ort oder in einem Eimer mit Sand gefüllt. Dort ruhen sie dann bis zum nächsten Frühling. Schaut ab und an mal, ob es den Dahlien auch gut geht und sie nicht schimmlig werden. Toi, Toi, Toi ihr Lieben!

Nun interessiert mich natürlich, wie eure Dahlien-Erfahrungen so sind und ob ihr eine Lieblingssorte bei all dem Angebot habt.

Dahlien

Dahlien

Dahlien

Dahlien

Dahlien

Dahlien

Dahlie-Schattiert

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