//Werbung// Fast bin ich ein bisschen neidisch auf die Schmetterlinge, die hoffentlich zahlreich in das kleine rote Häuschen einziehen werden. Wie gerne würde ich doch selbst in so einem gemütlichen Schwedenhaus wohnen! Vielleicht ja im nächsten Leben, wenn ich als Schmetterling durch die Gärten flattere 😉

Aber warum sollte man eigentlich ein Schmetterlingshaus aufstellen? Zum einen, weil es ein echt toller Hingucker ist. Aber vor allem, weil die Schmetterlinge unsere Hilfe gut gebrauchen können. Leider sind auch diese wundervollen Insekten in ihrem Lebensraum immer stärker bedroht. Zu wenige Futterquellen, Nist-und Überwinterungsmöglichkeiten finden die bunten Falter.
Wer den Schmetterlingen helfen will sollte vor allem sehr naturnah Gärtnern. Das bedeutet nicht nur, komplett auf Chemie und Dünger zu verzichten, sondern entsprechende Pflanzen auszubringen und  „Unkraut“ gewähren zu lassen. Vor allem Brennnesseln sind wichtige Futterquellen für die Raupen. Ebenso viele unterschiedliche Gräser und Bäume, wie die Salweide oder die Erle.
In meine Garten lasse ich zwar immer eine große Fläche der Wiese stehen, die nur 2x im Jahr gemäht wird, doch Brennnesseln gibt es leider nicht. Scheinbar ist der Boden dafür nicht geeignet. Dementsprechend wenige Schmetterlinge verirren sich bisher in meinen Garten. Ich setzte große Hoffnung in den Schmetterlingsflieder. Doch bei meinen Eltern gibt es gleich neben dem Garten ein kleines Biotop, was für einen echten Schmetterlings-Segen im Garten sorgt. Dort sind auch die Aufnahmen der Falter entstanden. Bei mir schauen öfter mal ein paar Zitronenfalter vorbei. Vielleicht möchten die ja gerne im Schwedenhaus überwintern. Genau dafür ist das nämlich gedacht. Man füllt es mit Rindenmulch und schon kann man es an einen geschützten Ort in Richtung Südosten aufhängen.

Falls ihr euch mal nicht sicher seit, wer da gerade durch den Garten flattert, dann schaut doch einfach in der Schmetterlingsschule von Wildlife Garden nach. Dort findet ihr Infos zur Flugzeit und den Futterpflanzen des jeweiligen Falters.

Das braucht ein Schmetterlings-Garten:

  • Raupen-Futterpflanzen: Brennnesseln, Erle, Haselnuss, Salweide, Möhrengrün, Dill
  • Falter-Futterpflanzen: Lavendel, Schmetterlingsflieder, Fetthenne, Sonnenhut, Aster, Phlox, weißer und gelber Mauerpfeffer
  • Lebensräume: Totholzhaufen, hohe Wiesen, Baumhöhlen, Steinhaufen, ein Schmetterlingshaus

Gewinnt ein Schmetterlingshaus von Wildlife Garden

Schreibt mir dazu bis zum 19.06.17 in die Kommentare, warum genau in eurem Garten ein Schmetterlingshaus stehen soll. Ich bin gespannt!

 
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Ein Tagpfauenauge

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Der „Admiral“ auf einer Aster

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Die Raupe eine Schwalbenschwanzes frisst sich hier gerade am Möhrengrün satt. Falls ihr im Garten so eine Raupen findet und eure Möhren ernten wollt, dann gebt die Raupe in ein großes Einmachglas. Dort hinein packt ihr ein ein paar Zweigen und regelmäßig frisches Möhren- oder Dillgrün. Die Raupe verpuppt sich dann und schlüpft entweder noch im selben Jahr oder erst im darauffolgenden Sommer. Hier könnt ihr euch die unterschiedlichen Stadien im Leben eines Schwalbenschwanzes anschauen.

Schwalbenschwanz Raupe

 

 

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