Nun ist nicht nur die richtige Zeit gekommen, um Saatgut auf der Fensterbank vorzuziehen (hier ein Beitrag dazu) sondern auch, um euch einen Vorrat an Samenbomben anzulegen! Das sind kleine Kugeln aus Erde und Samen. Sie lassen sich prima auf Grundstücke werfen, die z.B. eingezäunt sind oder einfach schwer zugänglich aber trotzdem ein wenig Flower-Power vertragen können :-)

Das „Rezept“ für eure Seedbombs
Ihr benötigt 2 Handvoll Gartenerde, 3 Handvoll Blumenerde, 1 kleine Handvoll Sand und 2 Eslöffel Samen. In vielen Rezepten kommt auch noch Tonpulver vor. Ich habe es bisher immer ohne gemacht – hat auch geklappt :-) Verwendet nur Saatgut, das auch mit den rauen Bedingungen der Stadt zurechtkommt. Ich nehme meistens eine Wildblumenmischung oder Ringelblumensamen.
Mischt alle Zutaten in einer Schüssel und gebt anschließend Wasser dazu. Hier ist ein wenig Fingerspitzengefühl gefragt, denn es soll gerade so viel Wasser sein, dass die Masse gut zusammen hält. Nun rollt ihr walnussgroße Kugeln aus der Mischung. Anschließend gut trocknen lassen. Hier müsst ihr aufpassen, dass die Samen nicht schon zu sprießen beginnen. Also darf es auf keinen Fall zu warm sein.

Und los geht´s
Eigentlich ist es nicht erlaubt, Samen auf fremden Grundstücken oder im öffentlichen Raum, also auf Verkehrsinseln, schmalen Grünstreifen oder Baumscheiben auszubringen. Solange ihr nicht das Grundstück des Nachbars begrünt, sondern triste Ecken in eurer Stadt damit verschönert sollte es aber keinen Ärger geben. Ganz im Gegenteil – die Leute werden sich über die bunten Blumen garantiert freuen!

Der besten Zeitpunkt fürs Auswerfen
Am besten ist ein Tag im Frühling geeignet, an dem Regen angekündigt ist, denn dann können die Samen direkt los legen und gut wachsen. Werft eure Samenbomben an Orte, an denen ihr häufig vorbei kommt. So könnt ihr die neue Blumenpracht schon bald bewundern!

Samenbomben

Samenbomben

Samenbomben

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