//Werbung// Als leidenschaftliche Hobby-Imkerin werde ich den Welttag der Honigbienen am 20. Mai natürlich gemeinsam mit meinen fleißigen Mädels zelebrieren. Ein Festmahl aus Blüten habe ich ihnen bereits vor einigen Wochen angelegt. Doch dieser Tag ist gleichzeitig auch traurig, denn würde es den Bienen gut gehen, bräuchten wir diesen weltweiten Appell für sie nicht starten.

Bestimmt wisst ihr, wie schlecht es um unsere Honigbiene steht. Verschiedenste Ursachen sind dafür ausschlaggebend. Angefangen von der Monokultur, den Pestiziden bis hin zu einem eingeschleppten Parasiten (der Varromilbe) sind die Bedrohungen für die kleinen Insekten groß. Gerade auf dem Land, wo man doch immer denk, die Welt wäre in Ordnung, wird es immer schwerer für sie, genug Nahrung und einen gesunden Lebensraum vorzufinden. Vor allem die Monokulturen von Mais, Raps oder Getreide machen es den Bienen schwer. Das wäre so, wie wenn wir jeden Tag Schnitzel mit Pommes essen würden. Eine Flucht der Bienen und der Imker in die Stadt kann auch die Lösung sein. Diese schwierige Situation sollte uns doch allen zu denken geben. Möchten wir als Menschen, dass die eigenen Umwelt, der eigene Lebensraum, durch eine intensive Landwirtschaft zerstört wird?! Mal ehrlich, nicht nur Bienen möchte auf sogenannte Pflanzenschutzmittel und Monokulturen aus Mais und Raps gerne verzichten oder?! Wo sind die blühenden artenreichen Wiesen, wo die abwechslungsreichen Felder, wo ist der natürliche Lebensraum für Mensch und Tier? Wo ist das Land, wie man es fast nur noch aus Erzählungen kennt?!
Aber nicht nur die Landwirtschaft schwingt die Chemiekeule. Unkrautvernichtungsmittel werden auch entlang von Bahnstrecken oder Autobahnen ausgebracht. In allen Bereichen ist ein Umdenke bitter nötig!

Jetzt könnte man vielleicht denken „Was regt sich denn das Fräulein da so auf?! Was juckt mich, was mit den Bienen los ist!“, doch wenn diese Insekten bedroht sind, so sind wir es letztlich auch. Bienen sind für uns nämlich, neben Rind und Schwein, das wichtigste Nutztier überhaupt. Ohne ihre Betäubungsleistung sähen wir ganz schön alt, und unser Speiseplan, verdammt mager aus.

„Stirbt die Biene, hat der Mensch noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.“
Albert Einstein

Da ich kein Freund des herum lamentierens, sondern des Anpackens bin,  möchte ich euch zeigen, was ihr selbst tun könnt, um die Honigbienen zu schützen:

  • Legt in eurem Garten oder auf eurem Balkon eine Staudenrabatte mit bienenfreundlichen Pflanzen an. Schön finde ich es, dass viele Blumen mittlerweile extra ausgezeichnet werden, sodass man sich nicht schwer tut, auch tatsächlich die richtigen Stauden zu wählen. Bei toom erkennt ihr die Pflanzen am Label „Bienenfreund“.
  • Kauf nur Honig von deutschen Imkern und unterstütz somit deren Arbeit. Noch dazu ist Honig aus eurer Region für euch auch am gesündesten, denn darin sind die Blütenpollen, die euch umgeben.
  • Informiert euch selbst noch mehr zu diesem Thema und trag euer Wissen in euer Umfeld hinein. Ihr werdet merken, wie spannend Bienen sind und wie ihr andere ebenfalls für Bienen und deren Schutz begeistern können. Wissen ist und bleibt Macht!  Ich lese aktuell das Buch vom Würzburger bienenforscher Jürgen Tautz „Die Honigfabrik“. Ebenfalls sehr interessant ist und gut geschrieben ist „Bienendemokratie“ – ihr werdet aus dem Staunen über diese intelligenten kleinen Lebewesen nicht mehr herauskommen.
  • Haltet selbst Bienen! Das ist natürlich nicht mal so schnell nebenbei getan. Es ist mehr als ratsam, einen ausführlichen Bienenkurs zu besuchen und sich anschließend einen Imkerpaten zu suchen.
  • Anstelle von einem perfekt gepflegten Rasen ist eine Blumenmischung aus bienenfreundlichem Saatgut doch viel schöner! Vielleicht könnt ihr in eurem Garten ein Stück Rasen oder ein Beet dafür frei machen. Auf so einer Blumenwiese lassen sich nicht nur die Bienen gut beobachten, sondern auch Schmetterlinge und andere Insekten findet dort einen reich gedeckten Tisch!

So, ich werde nun weiter die Festlichkeiten im Garten für meine lieben Bienchen vorbereiten :-)

// Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Toom entstanden. Hier findet ihr alle Infos, zur Nachhaltigkeits-Strategie des Unternehmens: toom-baumarkt.de/nachhaltigkeit/

Welttag der Honigbiene

Oben seht ihr Nelkenwurz und eine Kokardenblume

Unten auf dem Bild seht ihr Ziersalbei und Lavendel

Welttag der Honigbiene

Hier seht ihr eine Wicke – tolle Blüten oder?!

Welttag der Honigbiene

Kräuter, wie in dem Fall den Schnittlauch auch mal zur Blüte kommen lassen. Insekten stehen drauf :-)

Welttag der Honigbiene

Bringt eine Bienenweide im Beet aus. Das gefällt nicht nur den Bienen, sondern auch Schmetterlingen richtig gut!

Mit einer Streuhilfe geht das ausbringen der Samen noch einfacher.

Welttag der Honigbiene

Borretsch ist nicht nur für Bienen lecker, sondern auch im Salat oder als essbare Blütendeko

Welttag der Honigbiene

 

 

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