//Werbung// Achtung Achtung, ich lass den Häcksler an! Schon früher fand ich diese Tätigkeit äußerst spannend – wahrscheinlich, weil ich nie so recht  an den Häcksler von meinem Vater ran durfte und das die Begehrlichkeit natürlich ins Unermessliche gesteigert hat. Ganz ehrlich, ich würde meine Kinder natürlich auch nicht an so ein Teil ran lassen. Außerdem macht es mir selber auch viel zu viel Spaß 😉

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie ich mich über die Anfrage von Stihl gefreut habe, ob ich nicht eines der vielen Geräte testen möchte. Da unsere Gartenhütte mittlerweile gut mit allen möglichen Gerätschaften vollgestellt ist blieb nur der eine große Wunsch nach einem Häcksler bisher noch unerfüllt.  Was soll ich sagen, nun steht dort, am letzen freien Platz, in strahlendem Grasgrün, der „Viking GB 370 S„. Vielleicht fragt ihr euch jetzt, was Viking mit Stihl zu tun hat – die Marke gehört mit zum Unternhemen.
Dazu müsst ihr wissen, dass unser Garten von vielen Hecken, Büschen und Sträuchern bewachsen ist. Diesen Herr zu werden ist nicht immer ganz so leicht. Ringt man sich zu einem Kahlschlag durch, hat man auch schon die nächste Herausforderung vor sich, wohin mit all dem Schnittgut?! Einen überdimensional großen Totholzhaufen haben wir bereits unübersehbar am Eingang zum Garten platziert. Da wir keinen Anhänger haben ist die Fahrt zur Deponie auch eher aufwändig und ins (relativ neue) Auto darf der Garten, bei aller Liebe, doch nicht einziehen. Somit war der Wunsch nach einem Häcksler ziemlich schnell geboren. Damit lassen sich kleine Äste, oder aber jetzt im Herbst, die Blütenständen von Cosmeen oder Dahlien wunderbar kleinschreddern. Durch den Schutz, den mein Häcksler hat, fliegen die Kleinteile nicht wild in der Gegend herum, sondern bilden einen Haufen unter dem Auslass des Gerätes. Dort liegt dann eine gut zu handhabende Masse an klein geschnittenen Gartenabfällen, die sich problemlos weiterverarbeiten lassen. Zum einen kann ein Teil als Mulch-Schicht für die Beete verwendet werden. Auch in die Hecken wandert wieder einiges davon zurück, wie auch um die Himbeeren herum. Der Rest lässt sich ohne großen Akt in Säcke abfüllen und ins Auto packen. Dadurch hat sich die Anhänger-Problematik auch erledigt.

Übrigens ist so ein Häcksler für jedes Fräulein (und natürlich auch Männlein) extrem leicht zu handhaben. Ich hatte am meisten Respekt vor dem Anlassen, denn bei unserem Rasenmäher stellt mich das jedes Mal auf´s Neue vor eine Herausforderung. Doch bei meinem Benzin Häcksler (es gibt keinen Strom im Garten) ist das total easy.  Zweimal an der Schnur gezogen und schon schnurrt er wie ein Kätzchen. Die Lautstärke ist wirklich zu verkraften und ich habe deswegen auch keine Ohrenschützer auf. Viel mehr genieße ich das Geräusch, wenn ein Ast gerade von den Messern bearbeitet wird. Mehr als 4cm dick sollten die übrigens nicht sein, denn dann kommt der Häcksler ins stottern. Aber selbst, wenn mal was klemmt, braucht man kein Handwerksmeister zu sein. An zwei schwarzen Schrauben lässt sich der Einzug problemlos öffnen und die Verstopfung kann beseitig werden. ABER: Bei solchen Manövern unbedingt den Häcksler ausschalten. Ich will es ja nur gesagt haben, denn die meisten Unfälle im Garten passieren nun mal bei solch waghalsigen Aktionen. Also immer schön vorsichtig sein!
Wie alles funktioniert, haben mir die Mitarbeiter der Firma Matterstock gezeigt. Das sind wirklich wahnsinnig sympathische Männer, die mir keinesfalls das Gefühl geben haben, dass Häckseln nix für Fräuleins´s wäre. Ehrlich gesagt nimmt man durch so ein Gerät eh ganz schnell männliche Züge an und präsentiert die neue Errungenschaft stolz Freunden und gibt ein bisschen an :-)

Was ist denn euer Gartengerät, ohne dass ihr nicht mehr könnt und mit dem ihr super zufrieden seid?

häcksler benzin

Nix wie ran an das gute Stück – Voller Elan geht´s auf zum Häcksler!

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But first: Handschuhe anziehen!

Handschuhe

Mit Schmackes zweimal ordentlich an der Schnur gezogen und schon läuft er!

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Jetzt noch die Power weiter nach oben drehen

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Los gehts! Da das Einziehen der Äste nicht ganz ohne ist und die schon mal hin und her schnalzen könne lieber ein wenig Abstand halten.

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Jucheee, das Häckseln macht dem Fräulein Spaß! Hier geht es gleich einem Blütenstand von einer Cosmea an den Kragen.

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So sieht das Schnittgut aus, das später in die Beete wandert

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// Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Stihl entstanden

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